Lehr- und Forschungseinheit für Datenbanksysteme,
Institut für Informatik der Ludwig-Maximilians-Universität München



Vorlesung

Graphische Datenverarbeitung

Sommersemester 1997


Inhaltsverzeichnis dieser Seite

  • Organisatorisches
  • Inhalt der Vorlesung
  • Literatur
  • Übungsblätter
  • Aktuelle Hinweise

  • Organisatorisches

    Vorlesung:
    Graphische Datenverarbeitung. (A, ST) 3+2,
    Dozenten: Hans-Peter Kriegel , Daniel Keim
    Zeit und Ort: Fr, 11:00-14:00, Raum 114, Oettingenstr. 67
    Start: 09.05.1997
    Übung:
    Betreuer: Christian Böhm
    Zeit und Ort: Mo 13:15-15:00, Raum 114, Oettingenstr. 67
    Start: 12.05.1997
    Achtung! Die Übung findet nicht, wie in einigen Aushängen fälschlicherweise angegeben, 14-tägig, sondern wöchentlich statt.
    für:
    Haupt- und Nebenfach Informatik
    Vorkenntnisse:
    Grundkenntnisse in Informatik.
    Schein:
    Voraussichtlich mündliche Prüfung, Termin wird in Vorlesung bekanntgegeben.
    Aktive Teilnahme, sowohl an der Vorlesung, als auch an den Übungen, ist Voraussetzung zur Prüfungsanmeldung !

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    Inhalt der Vorlesung

    1. Einführung
      1. Was versteht man unter Computergraphik?
      2. Mensch-Maschine Schnittstelle (Interaktive Graphik)
      3. Theorie der Wahrnehmung
    2. Basis Algorithmen
      1. Scan Converting Algorithms (Linien, Kreise)
      2. Filling Algorithms (Rechtecke, Polygone, Filling with Patterns)
      3. Clipping Algorithms (Linien, Kreise, Polygone)
      4. Thick Primitive Algorithms
      5. Anti-Aliasing Algorithms
    3. Geometrische Transformationen
      1. 2D-Transformationen
      2. 3D-Transformationen
    4. 3D-Darstellung
      1. Projektionen (Perspektivisch & Parallel)
      2. Spezifikation einer 3D-Darstellung
      3. Berechnung von 3D-Projektionen
    5. Geometrisches Modellieren
      1. Modellierung von Kurven und Flächen durch Polygonnetze
      2. Parametrisierte Darstellung Kurven und Flächen (Hermite, Bézier, B-Splines)
      3. Spezielle Modellierungstechniken (Quadriken, Fraktale, Grammatik)
      4. Modellierung von Körpern (Mengenoperationen, Primitive, Translationskörper, Randdarstellungen, Voxel-basierte Modellierung, Octrees, BSP)
    6. Farbmodelle
      1. Physikalisch-orientiertes Farb-Diagramm (CIE)
      2. Hardware-orientierte Farbmodelle (RGB, CMY und YIQ)
      3. Anwendungsorientierte Farbmodelle (HSV, HLS und HSI)
    7. `Rendering' Techniken
      1. Ermittlung sichtbarer Kanten und Flächen
      2. Beleuchtungs- und Reflexionsmodelle
      3. Schatten, Transparenz & Lichtbrechung
    8. Visualisierung
      1. Überblick (Vector, Volume, Fluid Dynamics & Information Visualization)
      2. Visualisierung von Datenbanken (Titelseiten, Tutorial Notes)
    9. Ausblick

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    Inhalt der Einführung in X Windows:

    1. Einführung
      1. Was ist X Windows?
      2. Das X Windows Client-/Server-Modell
      3. Ereignisgesteuerte Benutzer-Interaktion
      4. Widgets und Callback-Funktionen
      5. Skelett einer X Windows-Applikation
      6. Beispiel: hallo.c
    2. Ressourcen
      1. Syntax von Ressource-Dateien
      2. Wichtige allgemeine Ressourcen
      3. Verarbeitung von Ressourcen
      4. Beispiel: Hallo
    3. Textuelle Ein-/Ausgaben
      1. Ereignisgesteuerte Verarbeitung von Tastatureingaben
      2. Periodische Aufgaben
      3. Popup-Dialoge
      4. Beispiel: popup.c
    4. Graphische Ausgabe
      1. Zeichenflächen
      2. Expose-Event, Resize-Event, Input-Event
      3. Zeichenroutinen und Graphic-Context
      4. Double-Buffering
      5. Beispiele: snowflake.c , snowflake_dblbuf.c
    5. Das OSF/Motif Widget Set
      1. Menüs
      2. Widgets zur Auswahl aus Wertebereichen
      3. Widgets zur Aufteilung des Arbeitsbereichs

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    Literatur

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    Übungsblätter

    Es ist vorgesehen, jeweils in der Vorlesung am Donnerstag ein Übungsblatt zu verteilen, das dann in der Übungsstunde am darauffolgenden Montag besprochen wird.

    Die PostScript-Dateien der Übungsblätter sind zusätzlich im CIP-Pool, Verzeichnis /home/proj/graphdv/uebungsblaetter, sowie hier zugänglich.

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    Aktuelle Hinweise

    Übung am 12.05.97

    Die Musterlösungen werden im CIP-Pool im Verzeichnis /home/proj/graphdv zur Verfügung gestellt. Dort befindet sich auch das Programm hallo.c mit seiner Ressourcen-Datei Hallo aus den Folien zur Übung vom 26.05.1997.

    Kopieren Sie sich das Ressourcenfile in Ihr Home-Directory und die Datei mit dem Quellcode in ein geeignetes Subdirectory. Übersetzen Sie es entweder mit den Kommandos

    gcc -I/usr/include/X11R5 -I/usr/include/Motif1.2 -c -g hallo.c

    gcc -L/usr/lib/X11R5 -L/usr/lib/Motif1.2 -L/usr/lib hallo.o -lm -lXm -lXt -lX11 -o hallo

    oder benutzen Sie das make-Tool (ein Makefile befindet sich ebenfalls im Projektverzeichnis.)

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    Christian Böhm (mailto:boehm@dbs.informatik.uni-muenchen.de), 1997-05-26