Forschungsprojekt:


Leitung

Mitarbeiter

Einführung

Die Reduktion der Teilevielfalt stellt einen entscheidenden Stellhebel zur Kostensenkung in der Fertigungsindustrie dar. Unter Anwendern besteht ein allgemeiner Konsens, daß in vielen Fällen eine Lösung dieses Problems die vollständige Geometrieinformation aller Bauteile erfordert. In bisherigen Lösungsansätzen werden neben nicht-geometrischen Daten nur stark vereinfachte Geometriedaten verwendet ([DIN 81], [OPI 71]). Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Entwicklung und Implementierung eines Prototypsystems zur geometrie-orientierten Suche ähnlicher Bauteile. Insbesondere sollen die folgenden Verfahren zur Unterstützung einer schnellen geometrischen Anfragebearbeitung untersucht werden: mehrstufige Anfragebearbeitung durch Filter und Verfeinerung, geometrische Indexstrukturen, Approximationen und Zerlegungsverfahren ([BKSS 90], [BHKS 93]). Durch stufenweise Steigerung der Komplexität der Objekte (von geradlinig begrenzten 2D- bis freiformbegrenzten 3D-Objekten) sollen folgende Probleme gelöst werden:

  1. Aus einem gegebenen Teilespektrum sind Bauteile zu ermitteln, die ähnlich zu einem Referenzteil sind
  2. In einem Teilespektrum sind Klassen ähnlicher Bauteile zu bestimmen
  3. Zu einem gegebenen Konstruktionsraum sind aus einem Teilespektrum diejenigen Teile zu ermitteln, die in diesen Konstuktionsraum passen.

Themengebiete

Software

Partner

Literatur

Förderung

Von Januar 1995 bis Dezember 1995 wurde das Projekt von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) gefördert.


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Stefan Berchtold (berchtol@dbs.informatik.uni-muenchen.de)
Stand: 07.10.1996