Java-Implementation
Datawarehouses
können als Menge V von materialisierten Sichten über Quellrelationen R = {R1,
... ,Rk} gesehen werden. Anfragen Q über R an das DW können über V
umgeschrieben werden, so daß sie ohne Rückgriff auf R nur mittels V beantwortet
werden können. Eine DW Konfiguration ist demnach ein Paar <V,QV>
von materialisierten Sichten V und über V umgeschriebenen Anfragen QV.
Eine optimale DW Konfiguration hat minimale operationale Kosten, die sich
zusammensetzen aus den Evaluationskosten der über V umgeschriebenen Anfragen QV
und den Wartungskosten, die bei der Änderung der Quellrelationen R entstehen,
um die materialsierten Sichten V zu aktualisieren.
Ausgehend von der
Konfiguration <Q,QQ> wird die optimale gesucht, indem
alternative Konfigurationen durch Veränderung (view augmentation, selection
edge cut, join edge cut), Zerlegung (view split), Elimination (view
elimination) oder Kreation (auxiliary view generation) von materialisierten
Sichten erzeugt werden.
Die Menge der
materialisierten Sichten läßt sich als ein Graph GV
folgendermaßen modellieren:
Zu einer Sicht V
= sF(R1 x ... x Rk) wird der Query Graph GV
definiert durch:
Die Menge der
Knoten von GV ist die Menge der Quellrelationen, die in V auftreten
Die Menge der
Kanten von GV ist die Menge der Selektions- und Joinprädikate in F.
Die Query Graphen
aller Sichten zusammen ergeben den Multi-Query Graph GV.
Mit Hilfe des
Multi-Query Graphen lassen sich die Transformationen auf einer DW-Konfiguration
leichter beschreiben und veranschaulichen.
Ein
Java-Programm, das ausgehend von Relationen R und Anfragen Q über R eine
initiale DW-Konfiguration <Q,QQ> konstruiert, und erlaubt auf
dieser die genannten Transformationen durchzuführen.
Java SDK 1.4
Jgraph Swing
Component
Ameed Sahaka